Kapstadt liegt an der Südspitze Südafrikas. Durch die gute geografische Lage rollen an die Küste rund um Kapstadt fette Atlantikswells. Zudem ist die "Cape Peninsula", die Halbinsel die sich von Kapstadt bis zum Kap der Guten Hoffnung zwischen Indischem Ozean und Atlantik erstreckt, einer der windigsten Orte der Welt.

Diese Kombination ermöglicht sensationelle Windsurfbedingungen. Vom Bigwaverider über den reinen Freestyler hin zum Anfänger haben hier alle Spass!

Viele professionelle Windsurfer haben Capetown als ihr Wintertrainingsrevier gewählt.

 

Die Bigwavespots der Gegend befinden sich fast alle in der Nähe des Kaps, aber auch am Sunset Beach kann gründlichst gerippt werden. Alle wichtigen Spots sind für Euch vom CAPE SURF HOSTEL aus innerhalb von max. 10 min. mit dem Auto zu erreichen, der Bloubergstrand ist sogar zu Fuss erreichbar!

Wir haben die tollen Windsurfbedingungen bei unserem ersten Capetowntrip nie mehr vergessen und haben Kapstadt auch aus diesem Grund zu unserer Heimat gemacht! Kapstadt ist neben Hawaii DAS Top-Windsurfrevier der Welt.
In Capetown hackt es im Süd-Sommer regelmässig mit fünf oder mehr Beaufort!!
Je nach Spotwahl kann man in gemässigten oder radikalen Bedingungen abgehen!
 

Windsurfen Spotguide - Kapstadt Table Bay

Milnerton Leuchtturm

Hier läuft eine cleane Welle. Durch den schräg ablandigen Wind ist an diesem Spot vorne wenig Wind. Man muss daher ein bisschen „rausdümpeln“. Perfektes Wellenabreiten in cleanen und langlaufenden wellen. Der Spot funktioniert jeweils etwa eine Stunde früher als Sunset Beach.

Sunset Beach

Der Sunset Beach ist der Klassiker unter den Kapstadt-Spots. Die Wellen am endlos langen Strand variieren je nach Swell zwischen einem Meter und einem Meter über Masthoch! Der Spot ist ein Dorado für Wellen(ab)reiter. Der South Easter kommt leicht ablandig und hält das steile Wellenface zurück. Die Rides sind sehr schnell, down the line und teilweise extrem lang. Gut für fette Aerials!

Wenn Ihr jemanden findet, der Euer Auto zurückfährt, könnt Ihr vom Sunset 4 km downwind abreiten!!

Big Bay

Kein anderer Windsurfspot vereint so viele Vorteile wie die Big Bay: Großer Parkplatz, Shopping Center, Toiletten, eine Aufriggwiese und viele Leute am Strand. Der Wind kommt leicht auflandig und es ist dort sehr gut zum Springen! Gute Adresse für Welleneinsteiger oder wenn andere Spots zu brutal werden. In der Regel fährt man hier ein bis zwei Segelgrößen größer als am Sunset Beach. Es sei denn am Sunset ist der Wind extrem ablandig, dann ist in der Big Bay genau soviel Wind wie am Sunset Beach und perfekt sideshore.

Haagkat

Der Wind kommt perfekt sideshore und die Welle vor Haagkat läuft lange und sauber. Teilweise bricht sie sehr hohl und bildet so Rampen für "B I G- Air". Der Shorebreak kann extrem hoch sein und brutal auf den Strand klatschen. Außerdem gibt es in Strandnähe extreme Strömungen. Das Riff, über dem die Wellen brechen ist vom Kelp bewachsen und läßt einem schon mal die Panik ins Gesicht steigen, wenn man vor den dicken Klopfern im Wasser liegt und aufgrund der leichten Windabdeckung Probleme hat, wieder auf´s Board zu kommen. Beste Bedingungen gibt es in Haagkat bei Flut und hohem Swell. Locals vergleichen Hakgaat dann mit Hookipa. Zum Wellenabreiten echt ein Traum!

Windsurfen Spotguide - Kapstadt Westcoast

Melkbos

10 Autominuten von Table-View entfernt liegt der breite, flach auslaufende Van Riebeeckstrand, der von den meisten Windsurfern einfach "Melkbos" (nach dem gleichnamigen Ort) genannt wird. Die Wellen laufen in mehreren Sets. Man kann sich meistens auch einen Strandabschnitt aussuchen, an dem die Klopfer nicht ganz so hoch sind.

Für viele ist das der beste Spot in der Tafel-Bucht. Der Wind kommt exakt sideshore und der Spot eignet sich zum Springen und Wellenabreiten gleichermaßen.Zwar kommt der Wind oft erst gegen Nachmittag, dafür hat man hier immer einen guten Meter höhere Wellen als am Sunset Beach. Die saubersten Lines laufen bei Niedrigwasser.

Yzerfontein

Wenn in der Tafelbucht das 3,5er Segel ausgepackt werden muß, findet man hier meistens traumhafte Bedingungen für´s 4 1/2er oder Fünfer Segel. Die Wellen vor dem langen Sandstrand sind in der Regel deutlich höher als in der Tablebay, brechen aber relativ harmlos und regelmäßig - perfekt zum abreiten! Mit etwas Glück erwischt man einen der Big-Days in Yzer, wenn die Welle in der ganz linken Ecke des langen Sandstrands als Pointbreak bricht und einmal den gesamten Strand entlang läuft.

Langebaan

Langebaan liegt ca. 80km nördlich von Tableview. Das warme Wasser in der Lagune lädt zu Windsurf - und Kitesessions in Shorts ein. Anfänger und Freestyler kommen hier voll auf ihre Kosten!
Hin und wieder drehen kleine Wellchen in die Lagune, in denen man sich behutsam an die Wavebedingungen Kapstadts herantasten kann.

Elandsbaai

Mittlerweile kann man Elandsbaai auch über eine Teerstrasse erreichen was die Fahrzeit von Kapstadt auf zwei Stunden verkürzt. Elandsbaai ist ein sehr windiges Fischerdörfchen an der rauhen Westküste. Durch die Lage hat Elands eine eigene Thermik - auch dadurch bedingt, dass es da oben viel heisser ist als bei uns. Der Wind geht im Sommer fast täglich ab 14.00 los.

Auch wenn Elandsbaai kein Geheimtipp mehr ist, braucht man hier doch noch sehr viel Feingefühl für die local Wellenreiter.

Bei kleiner Welle kann man am Strand vor dem Campingplatz bei perfektem sideshore von links in kräftigen Beachbreakwellen springen und reiten. Wenn es richtig gross wird bricht die Welle weit draussen vor dem Reef schnell mal masthoch, bleibt aber trotzdem einfach zum abreiten. Kommt ihr näher zum Reef so beginnt die inside section. Hier dreht der Wind auf sehr ablandig und die Welle wird hohl und schnell. Hinzu kommt, dass in der Inside Section immer eine Menge Wellenreiter sitzen egal wie stark der Wind ist. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz dass ab hier die Welle dem Surfer gehört. Zeigt bitte Respekt damit wir hier noch lange windsurfen können.

Windsurfen Spotguide - Kapstadt Cape Peninsula

Platboom Beach

Platboom Beach liegt mitten im Cape of Good Hope Nature Reserve am südwestlichsten Punkt Afrikas!
Das Wasser ist glasklar, die Wellen sind oft riesig und nirgends sonst ist surfen so aufregend wie hier am "Cape of Storms". Platboom ist aber nicht nur wegen seiner gigantischen Landschaft so beliebt bei den Windsurfern, sondern auch wegen der guten Spring- und Abreitqualität. Je nach Lage der Sandbänke und Tidenstand mal mehr, mal weniger gut!
Der Einstieg erfolgt über einen winzigen Sandstrand. Ansonsten sind überall Felsen und Steine. Ganz in Lee gibt es eine weitere Sandbucht, in der man Notlanden kann falls mal ein Mast bricht!

Scarborough Point

Der Pointbreak über dem kelpbewachsenen Riff funktioniert erst ab 3 1/2 Meter hohen Wellen.Für viele ist Scarborough mittlerweile DER Big-Wave Spot! Oft sind die Wellen hier masthoch oder höher. Zum abreiten unglaublich perfekt! Die Felsen sind sehr gefährlich!
Vorsicht: im Inneren der Bucht wird der Wind von den umliegenden Bergen abgelenkt und er kommt direkt ablandig. Dadurch wird es recht schwierig den relativ kleinen Strand wieder zu erreichen!

Witsands

Der South East kommt in Witsands schräg auflandig von links und ist perfekt zum Springen. Allerdings bricht die Welle auf einer vorgelagerten Sandbank je nach Tidenstand close out. Dennoch ein ganz ausgezeichneter Spot, der sich bei kleinen bis mittelgroßen Wellen auch gut für nicht so geübte Waverider eignet.